Vermeidung eines Klimanotstandes in der Kolpingstadt Kerpen

02. Juli 2019, Anträge / Anfragen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Spürck,

 die Fraktionen von CDU, FDP und David Held beantragen, zur Sitzung des heutigen Haupt- und Finanzausschusses o.g. Punkt auf die Tagesordnung zu nehmen und bittet hierzu nachfolgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung zu stellen.

Beschlussvorschlag:

Die Folgen des menschengemachten Klimawandels nehmen immer dramatischere Formen an. Um einem Klimanotstand vorzubeugen, wird die Kolpingstadt Kerpen in den betroffenen Bereichen weiterhin ihren Beitrag liefern. Die Kolpingstadt wird ihre erfolgreiche stadtweite Klimapolitik weiter verstärken. Das Konzept der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung muss hierzu umgesetzt werden.

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, regelmäßig über die Auswirkungen und Folgen der Treibhausgasemissionen sowie die Maßnahmen zu seiner Verhinderung und Verringerung im Zuständigkeitsbereich der Kolpingstadt zu berichten.

Begründung:

Der Kreisausschuss des Rhein-Erft-Kreis hat in seiner Sitzung am 06. Juni diesen Jahres o.g. Beschluss auf Antrag von CDU, GRÜNEN und FDP mit breiter Mehrheit beschlossen. Änderungen in der Formulierung betreffen jeweils die Anpassungen für die Kolpingstadt (Kolpingstadt Kerpen statt Rhein-Erft-Kreis, ihren statt seinen, stadtweite statt kreisweite sowie Stadtrat statt Kreistag). Die Antragsteller sind der Auffassung, dass diese Formulierung auch für die Kolpingstadt ein guter klimapolitischer Beschluss ist.

CFB Kerpen - 275x200 neu