Quartierbüro Europaviertel Kerpen-Nord von Bürgermeister Spürck und technischem Beigeordneten Schwister eröffnet

02. Oktober 2019, Kommentar aus Kerpener Sicht, Teaser

IMG-20190929-WA0034Am 26.09.2019 haben Bürgermeister Dieter Spürck und technischer Beigeordneten Joachim Schwister im Rahmen das neue Quartiersbüro Europaviertel-Nord am Nordring 52 feierlich eröffnet.

 

 

 

 

IMG_0728Mit dabei waren sowohl Bürgerinnen und Bürger aus Kerpen, Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, des Bürgerbeirates und der politischen Parteien. Dr. Askim Bozkurt hat sich als Vertreterin der Kerpener FDP vor Ort informiert.

 

 

 

Bürgerinnen und Bürger hatten Gelegenheit Fragen zu stellen, wobei sich als gemeinsamer Konsens schnell ergab, dass es große Potentiale an Menschen und an Raum im Viertel gibt und man gemeinsam am Quartier anpacken muss.

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Aber auch nachfolgende Fragen wurden gestellt:

  • Warum kommt keine Straßenbahn nach Kerpen?
  • Weshalb fahren die Busse nicht häufiger? Derzeit ist es Pendlern noch immer nicht möglich, effizient den ÖPNV zu nutzen und auf ein Auto zu verzichten. Vor dem Hintergrund der Diskussionen um CO2-Emissionen benötigt auch Kerpen dringend eine neue Mobilitäts-„Architektur“.
  • Was passiert mit dem Neffelbach neben dem Spielplatz? Es wird eine Absicherung am den Bachlauf benötigt, denn viele Mütter haben Angst, dass ihren Kindern etwas passieren könnte.
  • Weshalb gibt es keine eine AOK- und RWE-Vertretung mehr in Kerpen? Immer mehr wichtige Einrichtungen/Dienste ziehen ihre Vertreter aus Kerpen ab. Wie kann das verhindert werden?
  • Weshalb gibt es im Viertel keinen Geldautomaten, an dem auch Überweisungen vorgenommen werden können?
  • Wie können wir unseren Viertel verschönern?

Mit diesen und weiteren Fragen werden sich Quartierbüro, Verwaltung, als auch Politik weiter beschäftigen.


Die FDP hat zu vielen Fragen der Bevölkerung des Viertels Ideen entwickelt und auch als Anträge oder Anfragen an die Verwaltung weitergeleitet:

  1. Im Mobilitätskonzept der FDP-Fraktion der Kolpingstadt Kerpen wird u.a. eine erhöhte Frequenz von Bussen im Quartier gefordert.
  2. Die FDP Kerpen fordert seit Jahren, dass mehr Parkplätze und Spielplätze aufgebaut und auch das Viertel attraktiver für Wirtschaft und Handel gemacht werden sollen.
  3. Die FDP unterstützt die Idee des Aufbaus der „Smart City“ in Kerpen, welche direkt neben dem geplanten Neubau des Europagymnasiums entstehen könnte. Hierzu hat auch die Stadt Kerpen einen Förderantrag beim Bund gestellt, um die Idee der „Smart City“ umzusetzen.
  4. Die Kerpener FDP-Fraktion wünscht sich, dass die Verwaltung eine „Woche der Digitalisierung“ einführt, die jährlich mittels Veranstaltungen rund um das Thema der Digitalisierung an Schulen, in der Ausbildung und am Arbeitsplatz aus den jeweiligen Institutionen und Branchen vorgestellt werden könnten. Als FDP möchten wir mit einer Veranstaltung zur Digitalisierung in Handwerk und Industrie starten und dies im Europaviertel durchführen.

Die Besonderheit des Quartiersbüros:

Anwohnerinnen und Anwohner des Europaviertels Kerpen-Nord haben die Möglichkeit Vorschläge im Quartiersbüro einzureichen, um ihr Viertel attraktiver zu machen und das Miteinander zu verbessern.

IMG-20190929-WA0044Vorschlagsmöglichkeiten können z.B. sein:

  • Ideen zur kinder- und familienfreundlichen Gestaltung des Viertels
  • Ideen zur Aufwertung von Grünflächen und Beeten
  • Durchführung von Nachbarschaftsfesten
  • Ideen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die lokale Ökonomie etc.

Gehen Sie mit Ihren Ideen ins Quartierbüro und lassen Sie sich beraten, Ihre Ansprechpartnerin im Quartiersbüro ist email hidden; JavaScript is required

Im Quartiersbüro gibt es auch einen Quartiersarchitekten: Herr Björn Amonat.