FDP fordert „Digitale Woche“

05. November 2019, News
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Oliver Niederjohann

Was wäre die Welt ohne Digitalisierung? So hat sie doch mittlerweile nicht nur Bereiche wie Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und die Gesellschaft insgesamt erschlossen, sondern auch den Menschen in den Kommunen ebenso umfangreiche Online-Zugänge zu allen Verwaltungsdienstleistungen hinaus ermöglicht. Neuen Trends in der Digitalisierung wird nach Meinung der FDP-Fraktion damit also das Potential zugeschrieben, Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend zu verändern. Die Digitalisierung so erlebbar machen und Perspektiven für die Zukunft schaffen – das soll nun mit einer Digitalen Woche in der Kolpingstadt Kerpen ermöglicht werden. Einen entsprechenden Antrag haben die Liberalen für die Ratssitzung im Dezember eingebracht.

 „Wir möchten mit einer Woche der Digitalisierung Unternehmen aus Kerpen und Umgebung ermöglichen, ihre Ideen, Innovationen und Umsetzungen der Öffentlichkeit zu präsentieren und so in einen Diskurs zu kommen“, stellt der Vorsitzende der FDP-Fraktion, Oliver Niederjohann, fest. „Damit schaffen wir gemeinsam den Rahmen, um Wissen zu teilen und voneinander zu lernen.“ Die Organisation soll nach Vorstellung der FDP von Einzelinitiativen, Organisationen, Institutionen sowie Parteien eigenständig vorangetrieben werden und möglichst durch Sponsoring finanziert werden. „Unternehmen, Startups und kreative Köpfe sollen so die Möglichkeit erhalten, sich an der Organisation zu beteiligen und sich mit einem eigenen Veranstaltungsangebot an der Digitalen Woche zu beteiligen.“ Mobilität, Bildung, Energie und wirtschaftliche Entwicklung sollen dabei vorrangig thematisiert werden.

Gesundheit, Datenschutz, Künstliche Intelligenz, Arbeitswelt und Wirtschaft 4.0 in Zeiten des Strukturwandels sind darüber hinaus weitere Themenfelder. „Wie sind die Innovationen von Smart Cities? Machen offene WLAN-Hotspots Stadtzentren für Geschäfte und Kunden wirklich attraktiver? Die Herausforderungen im Bereich des Gigabit-Ausbaus in Kerpen und die „Verwaltung der Zukunft.“ Das Wissensangebot sei unbegrenzt. „Was erwartet uns in Zukunft durch den Umbruch – und wie können wir uns insbesondere auf die Folgen des Strukturwandels vorbereiten, um von dem Wandel möglichst auch zu profitieren. Dazu soll die Woche der Digitalisierung im Dialog Antworten liefern“, so Niederjohann.