FDP Kerpen: Bushaltestelle Langenich sicherer machen

28. Januar 2020, News
Tamer Kandemir

Tamer Kandemir

Es ist ein Thema, das nicht nur die Anwohnerinnen und Anwohner beschäftigt: die Situation an der Bushaltestelle Langenich, die direkt an einer vielbefahrenen Straße liegt und gerade für Kinder nicht ungefährlich ist, weil in diesem Bereich Sicherungsmaßnahmen zur Straßenüberquerung oder zur Verkehrsberuhigung gänzlich fehlen. So sehen die Liberalen in Kerpen eine potenzielle Gefährdung für die Bürgerinnen und Bürger, die an dieser Bushaltestelle aussteigen und die Straße überqueren müssen. Insbesondere durch Raser, die aufgrund des optisch großzügigen Streckenabschnitts trotz erlaubtem Tempo 50 viel schneller fahren. Mit einem Antrag im nächsten Arbeitskreis für Verkehrsplanung und Verkehrssicherheit soll die Verwaltung nun beauftragt werden, Sofortmaßnahmen durchzuführen und Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung- und sicherheit aufzuzeigen, die umgesetzt werden können, um die Gefahrenstelle zu entschärfen.

„Es darf nicht erst ein Unglück geschehen, damit die gefährliche Situation an dieser Haltestelle beseitigt oder möglichst minimiert wird“, meint Tamer Kandemir, Sprecher der FDP Kerpen. „Wer hier auf dem gepflasterten Feld an dieser Haltestelle aussteigt, steht praktisch auf dem Grünen im Niemandsland und das Ganze am Abend auch noch bei unzureichender Beleuchtung. Und um nach Hause zu kommen, muss man den vielbefahrenen Streckenabschnitt überqueren- und zwar ohne Zebrastreifen, Ampel oder andere Querungshilfen.“ Vielmehr würden laut Kandemir selbst die aller notwendigsten Sicherungsmaßnahmen zur Straßenüberquerung und Verkehrsberuhigung fehlen, damit dieser Bereich sicherer werden kann. „Ich frage mich, warum an dieser betreffenden Haltestelle denn überhaupt keine Fuß- und Fahrradwege vorhanden sind, das Wartehäuschen ohne weiteren vernünftigen Plan quasi einfach im Feld aufgestellt worden ist und dort in sich geschlossen steht. Denn so gibt es keine andere Möglichkeit als diesen Straßenabschnitt zu überqueren, um auf die andere Straßenseite zu gelangen.“

Am EKZ Langenich befinde sich zwar eine weitere Haltestelle, die insgesamt eine im Vergleich sicherere Möglichkeit zur Überquerung anbieten würde. „Jedoch lässt sich mir dann der Sinn der Haltestelle Langenich nicht erschließen, wenn aus Sicherheitsgründen eine andere Haltestelle genutzt und per Umweg bis nach Langenich zu Fuß gegangen werden muss.“ Mit einer beidseitigen Geschwindigkeitsbegrenzung, mit zusätzlichen Verkehrszeichen, verbesserten Sichtverhältnissen und für diesen Bereich geeigneten Querungshilfen soll nach Vorstellung der FDP Kerpen kurz- und mittelfristig der Verkehr beruhigt und das Überqueren der Straße sicher gemacht werden. Parallel dazu sollen sich die Mitglieder des Arbeitskreises für Verkehrsplanung und Verkehrssicherheit im Vorfeld ein eigenes Bild von der Situation in diesem Bereich der Haltestelle machen. „Die Überquerung ist tatsächlich eine Katastrophe und ich denke gerade an die Menschen, die diesen Abschnitt überwinden müssen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf“ so Kandemir.