FDP Kerpen wählt neuen Vorstand

18. Februar 2020, News, Teaser

Kompakt, alt und neu, weiblicher: Die Kerpener Liberalen wählten am vergangenen Freitag ihren neuen Vorstand auf dem Stadtparteitag. Dabei bestätigten sie den 37-jährigen Politikwissenschaftler Christian Pohlmann mit großer Mehrheit im Amt des Stadtverbands-Vorsitzenden der FDP. Unterstützt wird Pohlmann von Marion Schaps und Ahmet Ilhan als stellvertretende Vorsitzende. Das 5-köpfige Gremium komplettieren Stefan Westerschulze, der das Amt des Schatzmeisters auch in den nächsten zwei Jahren fortführen wird, und Birgit Zarazua als neue Schriftführerin.

Besonders erfreulich für die Liberalen in Kerpen: Die Partei sei aktuell in „bester Verfassung und die Mitgliederanzahl ist auf hohem Niveau konstant geblieben. Damit ist die FDP in Kerpen nach Pulheim weiterhin der größte Stadtverband im Rhein-Erft-Kreis“, berichtet Pohlmann – und er sieht den Grund für diese positive Entwicklung in einer attraktiven liberalen Politik. „Wir besetzen Zukunftsthemen ohne Scheu und Angst, benennen Risiken und Chancen, insbesondere vor den Herausforderungen im Rahmen des Strukturwandels bieten wir zukunftsfähige und innovative Antworten für eine erfolgreiche Weiterentwicklung unserer Stadt.“ Eine große Aufgabe des neuen Stadtverbands würde auch die Vorbereitung auf die Kommunalwahlen im September sein. „Unsere Planungen laufen darauf hinaus, dass wir alle Kerpener Wahlkreise mit guten Leuten besetzen können.“

Sich mit Stimmen vom rechten Rand wählen zu lassen „war in Thüringen eine Einzelaktion, mit der wir nicht zu tun haben“, ergänzt FDP-Fraktionsvorsitzender Oliver Niederjohann und stellt mit Blick auf den anstehenden Kommunalwahlkampf klar:„ Es gibt keine Zusammenarbeit mit der AfD.“ Niederjohann ging in seinem Rückblick insbesondere auf die Entwicklungen im Schulbau in den jeweiligen Stadtteilen ein, wie auch auf den geplanten Neubau des Europagymnasiums in Kerpen „die ganz klar auch liberale Akzente beinhalten.“ Den Doppelhaushalt sieht Niederjohann als solides Fundament für die finanziellen Herausforderungen der Kolpingstadt Kerpen, die Zusammenarbeit in der Koalition insgesamt positiv. „Die Zukunft unserer Stadt verlangt eine vernünftige und zugleich vorausschauende Politik. Wir wollen das Erreichte bewahren und neue Chancen für die Zukunft eröffnen“, so Niederjohann.