Versorgung der Obdachlosen während der Corona-Pandemie

31. März 2020, Anträge / Anfragen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Spürck,

Obdachlosenheim 275x200gerade Obdachlose und Bedürftige durchleben während dieser Krise eine schwere Zeit. Sie haben keinen Rückzugsort, um sich vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen. Aufgrund der besonderen Situation derzeit ist zudem eine weitere finanzielle Aufbesserung, die sie in der Not z.B. durch Flaschensammeln erzielen, extrem eingeschränkt.

Selbst in den zur Verfügung gestellten Wohnheimen ist die Möglichkeit, sich zu schützen, kaum gegeben. Sie leben auf kleinem Raum mit mehreren Bewohnern zusammen und können nicht sicherstellen, dass sie sich nicht mit dem Virus infizieren

Wie stellt die Stadt Kerpen die Versorgung dieser Menschen in diesen Zeiten sicher?

Ist es derzeit sicher gestellt, dass diese Menschen

  1. mit Nahrungsmitteln versorgt werden,
  2. gesundheitlich überwacht und im Krankheitsfall betreut werden,
  3. mit ausreichend Informationen bezüglich Verhaltensregeln versorgt werden,
  4. öffentlich Toiletten nutzen können,
  5. zur räumlichen Entzerrung der Wohnsituation in den Obdachlosenheimen unbürokratisch und schnell in leerstehende Containeranlagen oder Heime aufgenommen werden können?