FDP: Aufruf wieder zu sachlicher und fairer Zusammenarbeit

31. Mai 2020, News, Teaser

FDPAm Dienstag, den 26.05., gab es eine hocherfreuliche Nachricht für die Kolpingstadt Kerpen. Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier, welches maßgeblich über die Verwendung der Strukturwandelmittel in unserer Region entscheidet, hat das Projekt „SpeicherStadt Kerpen“ zur Förderung vorgeschlagen. Damit ist ein energie- und stadtentwicklungspolitisches Projekt unter starker Beteiligung der Kerpener Stadtverwaltung und besonders des technischen Beigeordneten Joachim Schwister als Strukturwandelprojekt ausgewählt worden.

Ein Grund zur Freude und der erste Impuls, der den Strukturwandel in Kerpen für den Bürger greifbar macht.
Statt diesen Erfolg zu nutzen und sich in die sachliche Arbeit zu stürzen, konzentrieren sich viele in der Kerpener Politik derzeit aber auf eine politische emotional aufgeladene Schlammschlacht. Das reicht von Einschüchterungen von Ratsmitgliedern mittels der Androhung von Strafanzeigen bis hin zum tatsächlichen Stellen von Strafanzeigen gegen Einzelne.

Bei der Suche nach dem ersten Beigeordneten, dem Vertreter des Bürgermeisters in der Verwaltung, sind mittlerweile drei Bewerber sowie zigtausend Euro verbrannt worden. Nicht-öffentliche Vorlagen mit strafrechtlich relevanten Anschuldigungen und sehr persönlichen Details werden regelmäßig – offensichtlich von Ratsmitgliedern oder Verwaltungsmitarbeitern – in die Öffentlichkeit gegeben. Für Außenstehende wird klar: Wer sich in Kerpen bewirbt, verbrennt sich die Finger. Als jüngst recht pauschal neue Ermittlungen gegen den Bürgermeister in einer Pressemitteilung von einigen Ratsfraktionen in den Raum gestellt wurden, gab es so wenig konkrete Anhaltspunkte dafür, dass zumindest eine Partei ihre Ratsmitglieder zur Raison gerufen hat.

Es ist Zeit für einen politischen Wandel in Kerpen.
Die FDP Kerpen ruft hiermit die gesamte Kerpener Politik auf, wieder zu sachlicher und fairer Zusammenarbeit zurück zu finden. Wir haben die Pflicht die Zukunft unserer Kolpingstadt zu gestalten und im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger zu agieren.