Stadt-Homepage erneuern und Mängelmelder-App endlich umsetzen

14.08.2020 Meldungen FDP Kerpen

Die FDP Kerpen hat bereits 2017 eine Mängelmelder-App für die Kolpingstadt Kerpen beantragt, um damit eine weitere Möglichkeit für eine digitale Bürgerbeteiligung zu schaffen. Mit diesem Angebot können Bürgerinnen und Bürger auf dem einfachsten Weg beispielsweise Straßenschäden, Müll oder Scherben auf den Geh- und Radwegen, defekte Straßenlaternen oder andere Ärgernisse im gesamten Stadtgebiet bequem, schnell und unbürokratisch per Smartphone den zuständigen Stellen im Rathaus melden. Im Haupt- und Finanzausschuss wurde damals letztendlich beschlossen, dass die Einrichtung einer Mängel-App im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Homepage der Kolpingstadt Kerpen bewertet und beauftragt werden soll. Seitdem sind nunmehr drei Jahre vergangenen. Um einen aktuellen Sachstand zu erfahren, hat die FDP nun eine Anfrage zu dieser Thematik für die anstehende Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses gestellt.

 „Wir sind der Auffassung, dass mittlerweile drei Jahre genug gewesen sein dürften, um sowohl die App einzurichten, als auch die Homepage der Stadt, die im Vergleich mit anderen Kommunen unglaublich altbacken wirkt und unbedingt der heutigen Zeit angepasst werden muss, neuzugestalten“, sagt Oliver Niederjohann, Vorsitzender der FDP-Fraktion. „In vielen Städten ist diese Mängelmelder-App bereits vor Jahren an den Start gegangen und die Resonanz ist überwiegend positiv. Ich verstehe nicht, warum Kerpen bei solchen innovativen Angeboten stets hinterherhinken muss. Dabei hat unsere Stadt sehr viel Potential.“ Die Verwaltung müsse sich nach Meinung Niederjohanns aber auch modern präsentieren. „Und das fängt heutzutage halt mit der Homepage an, die auch für die Attraktivität und Außenwirkung der Kolpingstadt Kerpen eine große Bedeutung hat und ein wichtiger Schritt in Richtung „Digitales Rathaus“ ist.“

 Bei einer Mängelmelder-App laufen alle Meldungen zentral im Rathaus zusammen und werden dort an den zuständigen Fachbereich weitergeleitet. Der Nutzer erhält eine Rückmeldung per E-Mail, in welchem Bearbeitungsstatus sich das gemeldete Problem befindet. Beim Eintragen der Meldung kann der Nutzer auch ein Bild des Schadens hochladen. Bereits gemeldete Schäden und ihr Bearbeitungsstand sind ebenfalls für jedermann wie gewohnt frei einzusehen. „Leider ist seit unserem Antrag nicht viel passiert, so dass es uns eigentlich auch nicht wundert, dass wir feststellen müssen, dass unbearbeitete Anträge von den Kollegen wieder neu aufgenommen und sogar neu gestellt werden. Hier macht es keinen Sinn, noch weitere Anträge zu stellen, sondern eher, dass die Verwaltung endlich bestehende Beschlüsse umsetzt“, so Niederjohann.

Oliver Niederjohann

Fraktionsvorsitzender

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