FDP fordert flexiblere Hilfe für obdachlose Menschen in Kerpen
Ziel: Notunterkünfte ausbauen, Angebot für Menschen mit Hund prüfen, „Runder Tisch Obdachlosigkeit“ einrichten
19.12.2025 Meldungen FDP-Ratsgruppe Kerpen

Die FDP-Ratsgruppe im Rat der Kolpingstadt Kerpen will die Unterbringung und Unterstützung obdachloser Menschen verbessern. Dazu soll die Verwaltung bestehende Hürden benennen und kurzfristig praktikable Lösungen vorschlagen.
Ein besonderer Fokus liegt auf obdachlosen Menschen mit Hund. Nach Darstellung der FDP gibt es in Kerpen für diese Gruppe aktuell keine passende Unterbringungsmöglichkeit. Die Verwaltung soll deshalb prüfen, ob ein Modell nach dem Vorbild des Nürnberger Johanniter-Projekts „QuarTier“ im Rhein-Erft-Kreis beziehungsweise in Kerpen realisierbar ist. Ergänzend fordert die Ratsgruppe die Einrichtung eines regelmäßig tagenden „Runden Tisches Obdachlosigkeit“, um Hilfestrukturen besser zu koordinieren und Versorgungslücken gezielt zu schließen.
„Wenn Menschen in Kerpen in eine akute Wohnungsnot geraten, muss Hilfe schneller, klarer und verlässlicher greifen“, sagt Tamer Kandemir, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Ratsgruppe Kerpen. „Und wer mit Hund lebt, darf nicht automatisch durchs Raster fallen.“
So soll Hilfe dort ankommen, wo sie gebraucht wird: sofort und praktisch.
