Weniger Schäden, geringere Kosten und sauberere Toiletten an Kerpener Schulen

FDP will digitale Zugangssysteme an Schulen erproben

10.06.2026 Meldungen FDP-Ratsgruppe Kerpen

Wie können Schulen moderne Technologien nutzen, um ihre Infrastruktur langfristig zu schützen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität für Schülerinnen und Schüler zu verbessern? Mit dieser Frage beschäftigt sich die FDP-Ratsgruppe in Kerpen. Sie schlägt vor, an zwei weiterführenden Schulen digitale Zugangssysteme zu Toilettenanlagen im Rahmen eines Pilotprojekts zu testen. Ziel ist es, gemeinsam mit den Schulen zu prüfen, ob sich durch moderne Zugangslösungen ein verantwortungsvoller Umgang mit den Einrichtungen fördern lässt. Gleichzeitig sollen die Anlagen dauerhaft in einem guten Zustand gehalten und unnötige Folgekosten vermieden werden. Für das Pilotprojekt sollen 10.000 Euro im städtischen Haushalt bereitgestellt werden.

„Wir möchten moderne Technologien dort einsetzen, wo sie einen konkreten Nutzen für Schülerinnen und Schüler, Schulen und die Stadt bringen können. Saubere und funktionierende Toiletten sollten selbstverständlich sein“, erklärt Tamer Kandemir, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Ratsgruppe. „Wenn wir gleichzeitig Kosten reduzieren können, profitieren am Ende alle Beteiligten.“ Die Liberalen verweisen darauf, dass ähnliche Systeme bereits an anderen Schulen erfolgreich eingesetzt werden. An der IGS Kreyenbrück in Oldenburg wurden digitale Zugangssysteme eingeführt, um die Toilettenanlagen besser zu schützen und langfristig Kosten zu senken. Nach Angaben der Schulleitung gingen die Schäden deutlich zurück, die Investition habe sich bereits nach kurzer Zeit bezahlt gemacht.

„Wir erfinden hier das Rad nicht neu. Andere Schulen zeigen bereits, dass solche Systeme funktionieren können. Deshalb wollen wir prüfen, ob dieser Ansatz auch für Kerpen ein sinnvoller Weg ist, um die Qualität unserer Schulen weiter zu verbessern und öffentliche Mittel effizient einzusetzen“, so Kandemir. Besonders wichtig ist den Freien Demokraten, die Schulen und ihre Schülerinnen und Schüler aktiv einzubeziehen. Das Pilotprojekt soll zeigen, wie moderne Technik dazu beitragen kann, Verantwortung zu stärken und gemeinsam für ein gutes Schulumfeld zu sorgen.

Nach Abschluss der Pilotphase soll bewertet werden, ob sich das System bewährt und für weitere Schulen in Kerpen geeignet ist.

			

				
				

Tamer Kandemir

stv. Vorsitzender der FDP-Ratsgruppe, Beisitzer im Stadtverbandsvorstand

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