Umverteilung städtischer Müllbehälter in Kerpen Manheim
Antrag zum Ausschuss für Stadtplanung, Verkehr und Umwelt
21.07.2026 Anträge FDP-Ratsgruppe Kerpen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Jurczyk,
die FDP-Ratsgruppe im Rat der Kolpingstadt Kerpen bittet, o.g. Punkt auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Verkehr und Umwelt zu nehmen und stellt hierzu nachfolgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung vor:
Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob bestehende Abfallbehälter aus Manheim-Südwesten auf dem kleinen Dienstweg nach Manheim-Nord versetzt werden können, um Anschaffungs- sowie Folgekosten für zusätzliche Leerungen neu zu installierender Mülleimer zu vermeiden. Sollte eine Umverteilung aus nachvollziehbaren Gründen nicht möglich sein, werden ersatzweise mindestens 2 neue Mülleimer am nördlichen, feldseitigen Wirtschaftsweg aufgestellt.
Begründung:
In Kerpen-Manheim befinden sich an mehreren Stellen – unter anderem entlang des nördlichen Wirtschaftsweges – fest installierte Sitzbänke, ohne dass sich in fußläufiger Entfernung ein Mülleimer befindet. Obwohl an Wirtschaftswegen kein Anspruch auf Entsorgungsmöglichkeiten besteht, lädt die Stadt mit den Bänken ausdrücklich zur Nutzung dieser ein; dementsprechend sollte dieses Angebot um passende Abfallbehälter ergänzt werden, denn wo gerastet wird, fällt erfahrungsgemäß auch Müll an.
Eine Begehung vor Ort zeigt eine unausgewogene Verteilung der vorhandenen Behälter: Im Südwesten, insbesondere rund um den großen Spielplatz, stehen viele Eimer dicht beieinander, dass der Eindruck einer Überversorgung entsteht, während im nördlichen Bereich kaum beziehungsweise gar keine Abfallbehälter vorhanden sind. Gerade dort, an eben jenen Rastbänken der stark frequentierten Wege, entsteht neben alltäglichem Verpackungsmüll auch ein spezifischer Entsorgungsbedarf für Hundekotbeutel, den Nutzerinnen und Nutzer nicht über längere Distanzen mitführen wollen. Fehlende Entsorgungsmöglichkeiten sind daher nicht zielführend, wenn es um eine saubere Umgebung geht.
Eine aktuelle Bestandsaufnahme und die anschließende mögliche Umverteilung wenig genutzter Behälter aus dem Südwesten zu den Sitzbänken im Norden könnten die Vermüllung verringern und Bürgerbeschwerden über am Straßenrand entsorgte Abfälle oder Hundekotbeutel reduzieren. Eine Umverteilung von Abfallbehältern spart nicht nur die Investitionskosten zusätzlicher Behälter, sondern erhöht auch nicht die Zahl der notwendigen Leerungen.
Rüdiger Schmidt
Sachkundiger Bürger der FDP-Ratsgruppe, Beisitzer im Stadtverbandsvorstand
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