Interessenbekundung der Kolpingstadt Kerpen am Landesförderprogramm „1.000 Coole Schulhöfe für NRW“
Anfrage zu TOP 27 der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Verkehr und Umwelt am 22.09.2026
18.09.2026 Anfrage FDP-Ratsgruppe Kerpen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Jurczyk,
im Zusammenhang mit dem vorliegenden Antrag zur Interessenbekundung der Kolpingstadt Kerpen am Landesförderprogramm „1.000 Coole Schulhöfe für NRW“ bittet die FDP-Ratsgruppe um ergänzende Informationen zum bisherigen verwaltungsinternen Prüf- und Abstimmungsprozess.
In einem bereits geführten Gespräch mit der Kämmerei und der für Fördermittel zuständigen Stelle wurde erläutert, dass grundsätzlich die jeweiligen Fachämter relevante Förderprogramme aufgreifen, mögliche Projekte prüfen und entsprechende Vorschläge für die politischen Gremien vorbereiten.
Vor diesem Hintergrund bittet die FDP-Ratsgruppe um schriftliche Beantwortung der folgenden Fragen:
- War das Landesförderprogramm „1.000 Coole Schulhöfe für NRW“ dem zuständigen Fachamt bereits vor Eingang der politischen Anträge bekannt?
Falls ja, seit wann und auf welchem Weg hat die Verwaltung hiervon Kenntnis erlangt?
- Wurde bereits geprüft, ob und für welche Kerpener Schulstandorte eine Teilnahme grundsätzlich in Betracht kommt?
Welche verwaltungsinternen Abstimmungen haben hierzu bislang zwischen dem zuständigen Fachamt, der Kämmerei und der für Fördermittel zuständigen Stelle stattgefunden?
- Falls das Förderprogramm bereits bekannt war: Aus welchen Gründen wurde bislang kein eigener Vorschlag zur Interessenbekundung oder Teilnahme für die zuständigen politischen Gremien vorbereitet?
- Wird derzeit geprüft, ob neben dem Landesprogramm „1.000 Coole Schulhöfe für NRW“ weitere Förderprogramme für die Entsiegelung, Begrünung, Verschattung oder klimaangepasste Gestaltung von Kerpener Schulhöfen genutzt oder miteinander kombiniert werden können?
Die Anfrage dient dazu, den konkreten verwaltungsinternen Umgang mit diesem Förderprogramm nachzuvollziehen und die Erkenntnisse aus dem bereits geführten Gespräch zum allgemeinen Verfahren der Fördermittelprüfung zu ergänzen.
Ziel ist es, frühzeitig Klarheit darüber zu erhalten, ob geeignete Fördermöglichkeiten systematisch erkannt, innerhalb der Verwaltung abgestimmt und rechtzeitig für eine politische Entscheidung vorbereitet werden.
