Henning Schumacher
Mit Recht. Mit Tempo. Mit Vertrauen.
Landtagswahl NRW · 25. April 2027
Henning Schumacher
Mit Recht. Mit Tempo. Mit Vertrauen.
Staatsanwalt · Digitalisierer
Landtagskandidat im Wahlkreis 6 – Rhein-Erft-Kreis II

Persönlich
Ich verteidige den Staat. Am liebsten, wenn er sich zurücknimmt.
Ich bin Henning Schumacher, Jahrgang 1973, aufgewachsen am Niederrhein, seit 2008 verheiratet und im Rhein-Erft-Kreis zu Hause. Kurz vor Köln ist es eben schöner als mittendrin.
Seit 2001 arbeite ich als Staatsanwalt. Dieser Beruf lehrt viel über Menschen: über Verantwortung, über das Scheitern und darüber, dass Menschen Chancen brauchen. Manchmal auch eine zweite.
Seit 2010 arbeite ich an der Digitalisierung der Justiz. Heute leite ich den zentralen IT-Dienstleister der nordrhein-westfälischen Justiz mit mehr als 600 Beschäftigten. Ich weiß deshalb aus der Praxis, wie digitale Verwaltung funktionieren kann und woran sie scheitert. Moderne Technik allein reicht nicht. Es braucht klare Zuständigkeiten, einfache Verfahren und die Bereitschaft, gewohnte Abläufe wirklich zu verändern.
2023 bin ich in die FDP eingetreten, weil sie Politik konsequent vom Menschen her denkt. Heute bin ich Vorsitzender der FDP Hürth und stellvertretender Vorsitzender des Landesfachausschusses Innen und Recht der FDP Nordrhein-Westfalen.
Für den Wahlkreis Rhein-Erft-Kreis II kandidiere ich als Nachbar mit einem klaren Blick auf die Themen, die die Menschen hier beschäftigen: bezahlbares Wohnen, funktionierende Schulen, sichere Straßen, wirtschaftliche Chancen und ein Staat, auf den man sich verlassen kann.
Vertrauen und Transparenz
Ein Staat, dem Sie vertrauen können, weil er Ihnen vertraut
Vertrauen entsteht nicht durch Hochglanzbroschüren, sondern durch nachvollziehbare Entscheidungen. Bürgerinnen und Bürger müssen erkennen können, warum Politik und Verwaltung eine bestimmte Lösung wählen, welche Alternativen geprüft wurden und welche Kosten entstehen.
Das gilt besonders bei öffentlichen Großprojekten. Wenn eine Stadt Investitionen von mehreren Hundert Millionen Euro plant, muss sie belastbar nachweisen können, dass die wirtschaftlichste und sinnvollste Variante gewählt wurde. Das verlangt das Gesetz und das dürfen die Menschen zu Recht erwarten.
Die FDP in Kerpen hat deshalb die Kommunalaufsicht eingeschaltet, um die Entscheidungsgrundlagen für Großprojekte wie das Europagymnasium, die Feuer- und Rettungswache, den Bau- und Betriebshof sowie die dritte Grundschule prüfen zu lassen. Nicht, um notwendige Investitionen zu verhindern. Sondern damit sie finanzierbar bleiben und Kerpen auch künftig noch Geld für Schulen, Straßen und andere wichtige Aufgaben hat.
Im Landtag will ich Kommunalaufsicht und Rechnungsprüfung stärken, Transparenz bei Großprojekten verbessern und bloße Alibi-Verfahren beenden. Gleichzeitig darf das Land den Kommunen nicht immer neue Aufgaben übertragen, ohne ihnen das notwendige Geld zur Verfügung zu stellen.
„Regeln müssen für alle gelten – auch für diejenigen, die sie beschließen.“
Wirtschaft und Modernisierung
Weniger Vorschriften. Mehr Zukunft.
Gut gemeint ist nicht automatisch gut gemacht. Wer in Nordrhein-Westfalen bauen, gründen oder investieren will, kämpft sich zu oft durch komplizierte Vorschriften, langwierige Genehmigungen und immer neue Nachweispflichten.
Ich will, dass sich Nordrhein-Westfalen bei neuen Regelungen auf das Notwendige beschränkt. Landesrecht darf europäische Vorgaben nicht ohne zwingenden Grund zusätzlich verschärfen. Entscheidend muss sein, was praktisch funktioniert – nicht, was sich auf dem Papier besonders gut anhört.
Kerpen voranbringen
In Kerpen zeigt sich, was unnötige Vorgaben bewirken können. Die FDP hat beantragt, die pauschale Holzbau-Vorgabe für städtische Gebäude aufzuheben. Bei öffentlichen Bauvorhaben sollten Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Nachhaltigkeit gemeinsam betrachtet werden, ganz ohne politische Vorfestlegung auf einen bestimmten Baustoff.
Auch bereits beschlossene Vorhaben müssen endlich umgesetzt werden. Dazu gehören die Belebung der Hahnenstraße und tatsächlich nutzbare Gewerbeflächen. Unternehmen brauchen verlässliche Bedingungen und keine Ankündigungen, denen jahrelang nichts folgt.
Bauen und Wohnen
Im Landtag will ich die Bauordnung entschlacken, Nachverdichtung und die Nutzung von Baulücken erleichtern sowie die Grunderwerbsteuer für selbst genutztes Wohneigentum senken. So kann Wohnen rund um Köln wieder bezahlbarer werden.
Rheinisches Revier
Der Strukturwandel im Rheinischen Revier braucht endlich mehr Tempo. Wir benötigen digitale Infrastruktur, Rechenzentren, künstliche Intelligenz, neue Unternehmen und gut bezahlte Arbeitsplätze. Dafür brauchen wir Genehmigungen in Wochen statt Jahren.
„Arbeitsplätze entstehen nicht im Förderantrag. Sie entstehen dort, wo jemand loslegen darf.“
Rechtsstaat
Freiheit braucht Sicherheit
Menschen müssen sich auf Straßen, an Bahnhöfen, auf Schulwegen und in ihren Wohnvierteln sicher fühlen können. Sicherheit ist keine abstrakte Statistik. Sie entscheidet darüber, ob Menschen sich frei bewegen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
Aus meiner beruflichen Erfahrung weiß ich: Der Rechtsstaat ist besonders stark, wenn er klare Prioritäten setzt. Gewalt auf der Straße, Übergriffe sowie Straftaten gegen Kinder und andere besonders Schutzbedürftige müssen konsequent aufgeklärt und verfolgt werden. Polizei und Justiz müssen ihre Ressourcen auf tatsächliche Gefahren und schwere Straftaten konzentrieren können.
Für Kerpen bedeutet das mehr sichtbare Präsenz von Ordnungsamt und Polizei an den Orten, an denen Menschen sich unsicher fühlen, beispielsweise am Bahnhof Horrem, auf Schulwegen und in den Ortskernen.
Im Landtag will ich dafür sorgen, dass Polizeistellen tatsächlich besetzt werden, statt lediglich Planstellen zu verwalten. Straf- und Gerichtsverfahren müssen schneller werden. Dafür braucht Nordrhein-Westfalen eine Justiz, die vollständig digital arbeitet, Informationen sicher austauscht und nicht länger Papierakten von einer Stelle zur nächsten transportiert.
Für mich gilt außerdem eine klare Linie: Wer hier lebt, arbeitet und sich an unsere Regeln hält, gehört dazu. Wer Gewalt ausübt, muss die Konsequenzen spüren.
„Freiheit braucht Sicherheit. Sicherheit braucht Präsenz statt Symbolpolitik.“
Konkret und überprüfbar
Sechs Zusagen, an denen Sie mich messen können
Keine zusätzliche Landesregel, die ohne zwingenden Grund über das europäische Mindestmaß hinausgeht.
Die Grunderwerbsteuer für selbst genutztes Wohneigentum muss sinken.
Polizei auf die Straße, Justiz ans Netz: Verfahren sollen Monate dauern, nicht Jahre.
Wenn das Land den Kommunen Aufgaben überträgt, muss es auch für eine ausreichende Finanzierung sorgen.
Das Rheinische Revier braucht Genehmigungen in Wochen, digitale Infrastruktur und neue Arbeitsplätze statt immer weiterer Studien.
Jedes Kind verdient faire Startchancen und Leistung muss sich wieder lohnen.
Meine Motivation
Darum kandidiere ich
Ich will einen Staat, der schützt, wo Schutz notwendig ist, und sich zurücknimmt, wo Menschen ihre Angelegenheiten selbst regeln können. Einen Staat, der verständliche Regeln setzt, verlässlich handelt und seine Entscheidungen offen begründet.
Nordrhein-Westfalen braucht weniger Misstrauen gegenüber seinen Bürgerinnen und Bürgern und mehr Mut zu Freiheit, Verantwortung und Fortschritt. Dafür möchte ich im Landtag arbeiten.
Am 25. April 2027:
Erststimme Henning Schumacher. Zweitstimme FDP.