FDP-Fraktion: Bürgermeister soll sich für flächenbasiertes Grundsteuermodell einsetzen

Kerpener Freidemokraten wollen Grundsteuerbremse zur Entlastung von Bürger:innen

10.05.2022 Meldungen FDP Kreisverband Rhein-Erft

Kerpen braucht ein faires, transparentes und bürokratiearmes Grundsteuermodell. Bisher sieht es in NRW so aus, dass die Grundsteuer ab 2025 nach dem Bundesmodell erhoben wird.

„Dieses Bundesmodell sehen wir Freie Demokraten kritisch, denn es ist extrem bürokratisch, aufwändig und führt zu automatischen, fortlaufenden Steuererhöhungen bei den Bürgerinnen und Bürgern“, erläutert Oliver Niederjohann, Fraktionsvorsitzender der Kerpener FDP die derzeitige Faktenlage. „Wir wollen ein faires, transparentes und bürokratiearmes Grundsteuermodell für NRW und somit für Kerpen. Des-wegen haben wir beantragt, dass der Bürgermeister sich beim Land NRW für ein flächenbasiertes Grundsteuermodell mit Lagefaktoren einsetzt.“

In anderen Bundesländer wie Niedersachsen, Hessen oder Bayern wird dieses Modell bereits erfolgreich eingesetzt, wonach der Grundsteuerwert hauptsächlich über konstante Grund- und Gebäudeflächen und nicht über fortlaufend steigende lokale Bodenwerte und Mietpreisniveaus bestimmt wird. Noch gibt es in NRW keine politische Mehrheit für ein flächenbasiertes Grundsteuermodell. Der Antrag der Kerpener Liberalen soll helfen, das zu ändern.

Oliver Niederjohann

Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion

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